Schwachsinn: Kunde ist König!

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Was allerdings bedeutet die Aussage „Kunde ist König“? Stellen Sie sich mal bitte vor Sie haben mit  UnternehmerInnen, oder VerkäuferInnen zu tun, welche nach diesem Glaubenssatz leben und ihn auch tatsächlich umsetzen. Wenn man dieses Unternehmen, diese Verkäufer/Verkäuferinnen fragen würde: „Wenn der Kunde König ist… Wer sind dann Sie?“ Welche Antwort würde man wohl von ihnen bekommen? Zu häufig hört Silvia Agha-Schantl genau auf diese Frage folgende Antwort: „Ohje, naja… Wenn der Kunde der König ist, bin ich wohl der Diener…“ Was also passiert, wenn wir diesen Glaubenssatz „Kunde ist König“ tatsächlich leben?

 

Es stellt sich heraus, dass dieser althergebrachte Mythos von damals nicht mehr dem Zeitgeist von heute entspricht. Wann gab es denn Kaiser und Könige in Österreich? Richtig: In der Monarchie. Diese Monarchie ist 2018 exakt 100 lang Jahre her. Seither hat sich in Österreich einiges getan, das bedeutet, dass wir aufhören sollten unsere Kunden mit diesen alten Glaubenssätzen zu konfrontieren und anfangen sollten einen moderneren Stil zu leben. Genau aus diesem Grund empfehlen wir, dass sich Berater und Verkäufer von diesem Glaubenssatz rasch verabschieden. Deshalb ist unserer Meinung nach die Aussage „Kunde ist König“ Schwachsinn! Diese Aussage schwächt ihre Position als Verkäufer, macht sie unnötig klein und stellt sie vor allem in einen Tiefstatus. Wollen Sie tatsächlich in einem Tiefstatus stehen? Oder wollen Sie lieber auf Augenhöhe mit Ihren Kunden kommunizieren? Und genau deshalb lautet unsere Devise nicht „Kunde ist König“, sondern „Kunde ist Partner“.

  

Fazit

für Ihren Erfolg

 Überdenken Sie althergebrachte Glaubenssätze wie diesen, prüfen Sie sie für Ihr Unternehmen und verifizieren Sie: Ist das wirklich der Weg den Sie einschlagen wollen? Wie wollen Sie ankommen? Wie kommen Sie an?

 

Silvia Agha-Schantl setzt sich in Ihren Trainingsdafür ein, dass VerkäuferInnen und UnternehmerInnen diesen Glaubenssatz hinter sich lassen, um im Kundenkontakt souveräner und auf Augenhöhe kommunizieren zu können.

 

Konkretes Beispiel:

Oftmals zeigt sich der Glaubenssatz „Kunde ist König“ auch in unserer Rhetorik, wenn wir zum Beispiel folgenden Satz formulieren: „Gestatten Sie, darf ich Sie vielleicht fragen, wie Sie denn auf uns aufmerksam geworden sind?“ Wenn Sie diese Frage so stellen, wirken Sie weniger souverän, sehr vorsichtig, zurückhaltend und eingeschränkt in Ihrer Kompetenz.  Stellen Sie die Frage doch anders! Lassen Sie unnötige Höflichkeitsformen und Floskeln weg und fragen Sie: „Sagen Sie, wie sind Sie denn auf uns aufmerksam geworden?“ Merken Sie den Unterschied? Genau in solche Situationen empfiehlt es sich geziehlt auf Ihre Wortwahl und Ihre innere Haltung zu achten.
Viel Erfolg!

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